Akupunktur
in München

Akupunktur ist Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Eine Erfahrungsmedizin, die über 2.500 Jahre alt ist. Im Mittelpunkt steht hierbei der Fluss der Lebensenergie, das sogenannte „Qi“. Es ist ein fließendes energetisches System, dass Akupunkturpunkte und innere Organe miteinander verbindet und beeinflusst. Die Meridiane („Energiebahnen“) versorgen hierbei unseren Körper mit der lebensnotwendigen Energie. Es gibt 14 Hauptmeridiane, sogenannte Energiekanale im Körper. Hunderte von Punkten befinden sich entlang jedes Meridians, wo Akupunkturnadeln eingeführt werden können. Im gesunden Zustand fließt die Energie in Harmonie und steht uns ungehindert zur Verfügung. Krankheiten sind definiert als Störungen oder Blockaden in diesem fließenden System. Dies äußert sich in Schmerzen oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Ziel der Akupunktur ist es Störungen aufzulösen, harmonisierend einzuwirken, Schwäche anzuregen oder Blockaden zu lösen. Kurzum die Herstellung eines harmonischen Energieflusses.

Die Stärke der Chinesischen Medizin liegt in der diagnostischen Möglichkeit, bereits sich anbahnende Krankheitszustände festzustellen.

Wie läuft eine Akupunktur ab?

Zunächst einmal erfolgt eine ausführliche Anamnese mit einer Diagnose im Sinne der TCM. Bei uns in der Praxis in München wird die Akupunktur meist im Rahmen einen ganzheitlichen Therapie integriert. Die Akupunktur erfolgt mit sehr dünnen Nadeln in ausgewählte Punkt. Meist verbleiben die Nadeln 20-30 Minuten. Ein weiteres dazugehöriges Verfahren ist die Moxibustion: Hierbei wird die Wolle aus den Blättern des Beifußes auf den Nadeln oder auf einer Unterlage über Akupunkturpunkten verglüht. Es entsteht eine Wärme, die den Körper stärkt. Je nach Krankheitsbild ist es sinnvoller bestimmte Punkte zu nadeln oder zu „mixen“.

In unserer Praxis in München beraten wir Sie gerne.

Wirkt Akupunktur?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet der Akupunktur und der TCM eine wichtige Rolle zu. Ersichtlich wird dies in der Veröffentlichung der sogenannten Indikationsliste. Die AGTCM (Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin) hat von der WHO die Erlaubnis erhalten, diese Liste ins deutsche zu übersetzten. Die Indikationsliste zeigt Erkrankungen, bei der die Behandlung mit Akupunktur einsetzbar ist. Durch viele Anstrengungen wurden in den vergangenen Jahrzenten umfangreiche Studien über Akupunktur durchgeführt. Hier wurden überzeugende Forschungsberichte, die auf solider Forschungsmethodik beruhen, veröffentlicht (aus: Akupunktur Review und Analyse von Untersuchungsberichten über kontrollierte klinische Studien, AGTCM).

Erkrankungen, für die Akupunktur in kontrollierten klinischen und in Literatur dokumentierten Studien getestet worden ist und sich als effektive Behandlungsmethode erwiesen hat (eine Auswahl von 23):

  • Allergische Rhinitis
  • Depression
  • Ischalgie
  • Nackenschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen

Beifolgenden Erkrankungen wurden therapeutische Effekte gezeigt, weiterer Nachweis ist notwendig:

  • Akute Gastroenteritis
  • Acne vulgaris
  • Pruritus (Juckreiz)
  • Raynaud Syndrom
  • Schlafstörung
  • Sjörgen-Syndrom
  • Tabakabhängigkeit

Für Hauterkrankungen wurden bisher nur wenige kontrollierte Studien veröffentlicht. In der Indikationsliste der WHO oder der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur wurden folgende Hautkrankreiten als Indikationen genannt:

  • Urtikaria
  • Entzündliche Hauterkrankungen
  • Akne vulgaris, Furunkulose
  • Ulcera cruris, schlecht heilende Wunden
  • Psoriasis

Beispielhafte Studien

  • In eine randomisierten und kontrollierten Studie über Chloasma (Hyperpigmentierung) hatte Akupunktur eine signifikant bessere Wirkung als Vitamin C und E (Luan et al., 1996).
  • Bekannt ist Akupunktur für einen juckreizstillenden Effekt. Dies wurde experimentell an Freiwilligen getestet. In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie der Technischen Universität München wurden Neurodermitis- Patienten (atopisches Ekzem) behandelt. Die echte Akupunktur konnte die allergische Reaktion sowie den subjektiven Juckreiz eindämmen (Akupunktur im Vergleich zu Antihistaminika bei experimentellem Juckreiz bei Patienten mit atopischem Ekzem, Kirchner, München, 2013).

Die Behandlung mit Akupunktur basiert immer auf einer individuellen Punkteauswahl. Nach einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik, werden passende Punkte ausgewählt. Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis in München über eine mögliche Behandlung.

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